Für einen Weiterbetrieb des Recyclinghofes wären wegen neuer wasserbehördlicher Auflagen umfangreiche Investitionen in bauliche Anlagen des Hofes notwendig. Dieser Aufwand ist nicht im Interesse der AWSH, die lediglich Pächterin des Geländes ist.
Gespräche über den Erwerb der Fläche des Recyclinghofes durch die AWSH blieben ergebnislos.
„Ein gesicherter und wirtschaftlicher Betrieb des Hofes ist angesichts einer kurzen Restlaufzeit des Pachtvertrages und eines hohen Investitionsvolumens unrealistisch“, so Linda Polzin, Abteilungsleiterin Abfallwirtschaft bei der AWSH.
Der Recyclinghof Stapelfeld war 2026 bereits mehrfach unter anderem wegen technischer Störungen an über 30 Tagen geschlossen. Er ist von den 13 Recyclinghöfen der AWSH der am geringsten frequentierte Recyclinghof des kommunalen Entsorgers. Jährlich suchen etwa 600.000 Kundinnen und Kunden die Recyclinghöfe in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn auf.
„Der Südwesten unseres Entsorgungsgebietes bleibt mit den nahegelegenen Recyclinghöfen in Ahrensburg, Trittau und Reinbek weiterhin gut versorgt“, erinnert Polzin an das dichte Netz an Recyclinghöfen in den Kreisen.
Wegen der Schließung des Recyclinghofes kommt es zu keinerlei betrieblichen Kündigungen.
Alle Informationen zu den AWSH Recyclinghöfen und der Annahme von Schadstoffen gibt es unter
https://www.awsh.de/recyclinghoefe/uebersicht/ und unter www.awsh.de.